Der Weg zum Bier

Das Herz einer jeden Brauerei ist das Sudhaus. Denn hier wird in der Maischepfanne geschrotetes Malz mit heißem Wasser gemischt. Dieser Schritt ist sehr wichtig für den Geschmack des Bieres, denn hier löst sich bei unterschiedlichen Temperaturen die Stärke aus dem Malz auf. Als nächstes wird der heiße Sud in einen Läuterbottich umgefüllt und hier wird das Feste vom Flüssigen getrennt. Hierbei läuft das Flüssige ganz langsam zurück in die Sudpfanne. Die festen Bestandteile hingegen bleiben im Siebboden hängen. Nun kommt es zum letzten Vorgang, dem Kochen. Bei dem Kochvorgang wird stückchenweise der Hopfen dazu gegeben. 90 Minuten dauert der Kochvorgang. Dann wird die Würze gekühlt und in einen Gärbottich gefüllt. Doch nun dauert es noch eine Weile, bis das Bier in einer Bar und Restaurant ausgeschenkt werden kann. Es muss nämlich nun einige Tage im offenen Gärbehälter bei Temperaturen um die 9°C gelagert werden. Der Malzzucker verwandelt sich in der Zeit in Alkohol und gibt dem Bier sein typisches Aroma. In geschlossenen Druckbehältern muss nun das Bier bei 1°C ungefähr drei bis fünf Wochen reifen. Während diesen Wochen wird die Kohlensäure gebunden, ein herrlich frischer Geschmack gehalten und ein wohlschmeckendes Bier ist für die Party Location bereit.

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